Dienstag, Juni 27, 2006

Buntes Trio

Hi @ all,
komme ja eben wenig ans Wasser, gestern gerade mal für ca. 90 Minuten. Hat aber trotzdem noch für einen 50er Zander gereicht, der einen weißen 12er Kopyto River zum Fressen gerne hatte .



Heute Nachmittag ging es dann mit nem Kumpel zum Gufieren an die Lahn. Während er leider nur einige Fehlbisse zu verzeichnen hatte, konnte ich einen kleinen Wallergierschlund




und einen 70er Hecht fangen,



beide auf einen 12cm Kopyto River in einer Sonderfarbe Motoroil mit neongelbem Schaufelschwanz.

Dienstag, Juni 20, 2006

1+1+1=111

Hi @ all,

nach über einer Woche Angelabstinenz (neuer Job nimmt mich in Anspruch) bin ich vorgestern Abend auf dem Heimweg vom Campinplatz noch mal für eine gute Stunde unter ein Lahnwehr gefahren um wenigstens die schlimmsten Entzugserscheinungen zu bekämpfen. Abgesehen hatte ich es mit einem 8er Kopyto auf Zander.
An der 1. Stelle bekam ich trotz intensivem Abfischen und Farbwechsel keinen einzigen Biß, so daß ich ein Stück flußabwärts lief und dort mein Glück versuchte.
Nachdem auch hier die ersten Würfe ohne Ergebnis blieben, wechselte ich ein bißchen herum und schließlich spürte ich auf einen 8er Kopyto in neongelb mit grünem Rücken doch das ersehnte, wenn auch leichte Tock.
Leider stellte sich der Zander als ein gieriges Baby von höchstens 30 cm heraus, zudem noch durchs Auge gehakt.
Hierbei stellte ich allerdings fest, daß ich die Digi im Auto hatte liegen lassen, wollte halt unbedingt so schnell wie möglich ans Wasser...

Nach einigen weiteren Würfen bekam ich an der Strömungskante einen leichten Festhaltebiß und konnte den Fisch zunächst auch haken. Leider konnte sich der ca. 70er Hecht kurz vor dem Ufer losschütteln.
Ich prüfte den Haken und bemerkte, daß dieser relativ stumpf geworden war und schärfte ihn mittels einer von Perlchen "geliehenen" Saphirnagelfeile nach.
Der nächste Wurf ging flußauf und ich zupfte den Kopyto langsam mit der Strömung ein, als urplötzlich ein gewaltiger Schlag durch die Rute fuhr, welchen ich mit einem raschen harten Anschlag konterte.
Nun wurden mir sofort einige Meter Schnur von der Rolle gezogen, es gab dumpfe Schläge in die Schnur und der Fisch zog ruhig am Grund entlang. Es sollte in der starken Strömung ca. 10 Minuten dauern, bis ich den Fisch das erste Mal an der Oberfläche sah und meine Vermutung bestätigte sich: Wels
Nach weiteren ca. 5 Minuten konnte ich den Waller gleich beim 1. Versuch keschern und ich schleppte den Kescher die Uferböschung hoch.
Das Vermessen brachte dann eine Schnapszahl und gleichzeitig meinen PB, der Waller war genau 111 cm lang.
Ich brach hierauf das Angeln ab und schleppte den abgeschlagenen Waller schnaufend zum Auto.
Zuhause entstanden dann diese Bilder, bevor der Wels zerteilt und eingefroren wurde, demnächst wird er geräuchert...



Donnerstag, Juni 15, 2006

Angeln mau, aber...

Hi @ all,

bin leider die letzten Tage bis auf einen 2-stündigen erfolglosen Jerkversuch nicht zum Angeln gekommen.
Dafür gibt es aber zumindest für mich selbst etwas durchaus äußerst positives zu berichten:
Nach längerer Arbeitslosigkeit habe ich nun, 2 Wochen vor Ablauf meines Anspruches auf Arbeitslosengeld bzw. kurz vor Harz4 endlich eine neue Arbeit gefunden, hatte heute schon den 1. Arbeitstag.
Ich könnte die ganze Welt dafür umarmen und kann es daher gut verkraften, mal ein wenig seltener und kürzer ans Wasser zu kommen, irgendwo muß man schließlich Prioritäten setzen.

Trotzdem, das Wasser ruft und ich hoffe in Kürze wieder einen anständigen Fangbericht einstellen zu können, gebt mir einfach etwas Zeit.

In diesem Sinne,

Gruß euer Lahnfischer

Dienstag, Juni 06, 2006

Hechte gehen...

Hy @ all,

nachdem ich Freitag und Samstag für jeweils 3-4 Stunden mit Gufis an der Lahn unterwegs war und gnadenlos Schneider blieb, versuchte ich es gestern Mittag noch mal für ca. 2 Stunden.
Ich lief zielstrebig eines unserer zahlreichen Wehre an und versuchte mein Glück zunächst oberhalb dieses Wehres im ruhigen und tiefen Wasser.
Ich probierte nach und nach einige verschiedene Farben und Größen durch, jedoch wollte sich partout kein Fisch meiner erbarmen.

Ich hatte dann gerade wieder auf einen meiner Lieblingsgufis gewechselt, den Kopyto in 8 cm, Farbe perl-blauschimmer-glitter-schwarz, der Wurf war schon ausgefischt und ich wollte den Gufi aus dem Wasser heben, als von unten blitzschnell ein Hecht anschoß und sich den Gufi quasi von der Wasseroberfläche pflückte.
Der Haken saß gut und der 69er Hecht lieferte einen spannenden Drill an kurzer Leine,





bevor er schließlich aufgab und sich widerstandslos keschern ließ.



Endlich entschneidert versuchte ich dann zuversichtlich mein Glück unterhalb des Wehres wieder mit diversen verschiedenen Gufis und auch Wobblern. Doch sollte sich zunächst nichts tun, obwohl ich förmlich Fisch riechen konnte :wink:

Schließlich montierte ich einen 5er Kopyto in der Hoffnung, wenigstens einen Barsch oder Döbel zu erwischen, die Farbe war die gleiche wie bei dem 8er Kopyto.
Beim 2. Wurf plötzlich im Gumpen ein riesen Schwall direkt nach dem Auftreffen des Gufis auf der Wasseroberfläche, jedoch schien der Fisch, den ich nicht erkennen konnte diesen verfehlt zu haben.
Einige Würfe später, es war nun schwer, die Köderkontrolle zu halten, da der Wind aufgefrischt hatte, ein Widerstand beim Anjiggen. Der Anschlag kam sofort und an der Oberfläche schlug wütend ein größerer Hecht, allerdings nach 2-3 Sekunden war dieser wieder ab.
Ich montierte nun wieder verschiedene größere Gufis bis hoch zu 14er Kopytos, jedoch ohne Erfolg.
Na gut dachte ich mir, dann halt nicht und hakte wieder den kleinen 5er ein. Der nächste Wurf, 2 x angejiggt da schlug es brachial in die Damokles ein.
Dieses mal saß der Anschlag scheinbar sicher und wurde mit einer wütenden langen Flucht gekontert.
Ich merkte sofort, daß das ein besserer Hecht ist und hoffte inständig, daß der kleine Haken sicher hielt. Der Hecht zog nun in Richtung einer im Wasser stehenden Buschreihe, von der ich ihn absolut fernhalten mußte.
Dieses gelang auch und der Hecht zog nun in das tiefe Wasser des Wehrgumpens.
Ich lief nun rückwärts bis an die Wehrkrone, denn von der hohen Uferböschung konnte ich den Hecht unmöglich landen. Hier kletterte ich nun auf das Wehr und konnte den Hecht ganz gut kontrollieren. Nach ettlichen langen Fluchten gelang es mir schließlich, den hecht an das Wehr zu ziehen, jedoch der erste Kescherversuch schlug fehl und löste eine erneute Flucht aus. Wenige Momente später war es dann aber soweit und die Keschermaschen schlossen sich sicher um den mächtigen Leib dieses bildschönen Hechtes, aufatmen war angesagt.
Der Haken saß sauber im Maulwinkel, daß Maßband zeigte stolze 92 cm und damit diesjährige bisherige Bestmarke.
Nach diesem Foto mit Selbstauslöser



drückte ich einem zufällig vorbeifahrenden Radfahrer die Digi in die Hand und erhielt ein etwas besseres Foto,



bevor ich diesen prächtigen Fisch sorgsam zurücksetzte. Nach nur wenigen Sekunden Festhalten am Schwanz schwamm er langsam und majestätisch zurück in die Tiefe, ich beendete zufrieden den kurzen Angeltrip.

Der Hecht hatte sich scheinbar auf die dort reichlich vorhandene Fischbrut eingeschossen und war duch keinen größeren Köder zum Anbiß zu verleiten gewesen, ist schon manchmal interessant.

Heute war ich noch einmal mit nem Bekannten unterwegs an der Lahn, nach etlichen Kilometern Flußstrecke und hunderten von Würfen konnte ich schließlich einen 63er auf einen 8cm Kopyto in neongelb Hecht fangen,



Sebastian legte dann kurz vor Feierabend noch eine Schippe drauf und fing, ebenfalls auf Kopyto diesen geilen 80er

Donnerstag, Juni 01, 2006

leider kein Zander...

Hi @ all,

gegen 6.30 Uhr war ich heute morgen an dem 1. Hotspot angekommen und war richtig heiß auf einen schönen Zander.
Leider wurde ich gleich zu Anfang vom Wetter etwas abgekühlt, es waren lediglich 6 Grad, zum Teil heftigste Sturmböen und regelmäßige prasselnde Regenschauer sorgten für schlechtes ködergefühl.
Dies schien auch den Fischen auf den Magen zu schlagen, denn weder beim 1. noch beim 2. Hotspot, den ich angefahren habe war irgend ein Biß zu verzeichnen.
Erst an der dritten Stelle bekam ich nach ca. 30 Minuten einen heftigen Biß auf einen 12er Kopyto River.
Der Anhieb saß und nach einem heftigen Drill mit 3 akrobatischen Lufteinlagen konnte ich diesen 74er Hecht sicher landen:



Der Tag war damit gerettet, wenn auch nicht von dem erwünschten Zander und nach weiteren 30 Minuten erfolglosen Angelns und 2 heftigen Regenschauern beendete ich diesen Angeltag, nicht wirklich unzufrieden....

Mittwoch, Mai 31, 2006

Morgen gehts auf Zander

Hi @ all,

das Hochwasser ist deutlich rückläufig und der Pegel bei Leun auf unter 3,50 Meter gefallen.
Da ab morgen die Zanderschonzeit endlich beendet ist, gehts gegen 6.00 Uhr los, die strömungsberuhigten Bereiche mit Gufis abklopfen. Bei zurückgehendem Hochwasser sind die Chancen eigentlich außerordentlich gut, die Stachelritter zu erwischen, ein ausführlicher Bericht folgt morgen.
Drückt die Daumen daß es nicht gerade wieder regnet ohne Ende...

Montag, Mai 29, 2006

Hochwasser leicht rückläufig

Hi @ all,

nachdem der Lahnpegel bei Leun heute Morgen schon bei 5.31 stand, ist er mittlerweile leicht auf wieder 5.15 Meter gefallen.
Sollte nicht wieder massig Regen dazu kommen, dürfte das ganz große Hochwasser wohl ausbleiben.

Nichtsdestotrotze hier mal zur Veranschaulichung ein Bild vom Runkeler Wehr vom 18.05.2006...



und dann das gleiche Bild von heute Mittag, ca. 13.00 Uhr...



Ach ja, geangelt habe ich auch noch ein bißchen. Nachdem ich erst an 2 Vereinsteichen war, wo sich nichts getan hatte, machte ich an diversen strömungsberuhigten Stellen der Lahn einige Probewürfe mit verschiedenen Gufis.
Ich bekam tatsächlich einen Biß und konnte ihn verwerten, heraus kam ein 52er Zander, der wegen der noch immer andauernden Schonzeit sofort wieder zurückgesetzt wurde!

Sonntag, Mai 28, 2006

Hochwasser steigt konstant weiter

Hi @ all,

leider steigt das Hochwasser stetig und konstant weiter an.
Der Lahnpegel bei Leun lag heute Mittag, 13.00 Uhr bei 5,15 Meter, Tendenz weiter deutlich steigend.
Die ersten Uferstraßen sind schon überschwemmt, auch einige Campingplätze entlang der Lahn müssen teilweise geräumt werden, zumindest die Wohnwagen in Ufernähe.
Heute blieb es tagsüber mal trocken, dafür hatte es die Nacht umso heftiger geregnet.
Die Wetteraussichten stehen weiterhin auf Regen, lassen wir uns überraschen wie das hier so weitergeht.
Angeltechnisch müssen jetzt wohl die vereinseigenen Stillgewässer als Ersatz herhalten, mal schauen was da so geht...

Samstag, Mai 27, 2006

Hochwasser

Hi @ all,

bedingt durch Dauerregen ist die Lahn leider sprunghaft angestiegen. Alleine von gestern Mittag um 13.00 Uhr bis heute Morgen 07.00 Uhr stieg der Lahnpegel bei Leun (nächster Meßpunkt oberhalb meiner Angelstrecke) von 2.31 auf 3,76 Meter an, Tendenz weiter rasant steigend.

Noch 1-2 Tage weiterer Regen in diesem Ausmaß und die Lahn wird flächendeckend über die Ufer treten.
Zur Zeit ist Angeln damit sogut wie unmöglich. Mit erreichen des Höchststandes und leichtem Rückgang des Wasserspiegels werden dann aber in den strömungsarmen Bereichen gute Fänge möglich werden, da sich die Fische hierhin zurückziehen, um dem Strömungsdruck auszuweichen.
Hochwasser ist Zanderzeit, ab 1.6. ist zudem die Schonzeit zu Ende, vielleicht hat das Ganze ja auch einen Vorteil, wir werden sehen...

Freitag, Mai 26, 2006

Schlechtes Wetter und Fänge

Hi @ all,

seit dem Kälteeinbruch vor knapp 2 Wochen ist es mit den guten Fängen hier an der Lahn scheinbar vorbei.
Der Wasserstand ist kräftig gestiegen und wechselt ständig, dazu Eintrübung durch Regen und Braunalgenblüte.
Hechte lassen sich fast gar nicht blicken, hatte diese Woche lediglich auf Jerk 2 Fehlattacken, auch auf Gummi ging hechtmäßig nichts.
Selbst die Barsche stellen auf stur, ist aber bei dem z.T. heftigsten Winden eh nicht leicht mit Gummi zu angeln, da geht viel Köderkontrolle flöten.
Die Ausbeute der letzten 8 Tage besteht lediglich aus 2 kleinen Zandern, die selbstverständlich wieder schwimmen sowie einer 31er Bachforelle, die den 8er Kopyto voll genommen hatte.



weitere Fangbilder

Noch einige Bilder...








Fangbilder

Hi @ all,

hier eine kleine Auswahl von Fangbildern aus den letzten 3-4 Jahren:








Donnerstag, Mai 25, 2006

Hammerdrill über das Wehr - Fangbericht vom 18.05.2006

Hy @ all,

wollte heute eigentlich losziehen um Hechte zu ärgern, doch die Voraussetzungen dafür waren alles andere als günstig.
Die Lahn war gestiegen und arg eingtrübt, sowohl durch die Gewitter der letzen Tage als auch durch die jährlich zu dieser Zeit einsetzende Braunalgenblüte, die immer für schlechte Fangergebnisse sorgt.
Ich entschied mich dazu lieber nach Runkel zu fahren und dort das Wehr ober- und unterhalb nach Döbeln und Co. anzusuchen, dabei springt ja auch oft der eine oder andere Hecht heraus...



Zunächst befischte ich den Auslauf des Schleusengrabens, doch außer einem ca. 35er Döbel sollte sich da nichts rühren....



Also nichts wie ab auf die Wehrkrone und in Richtung anderes Ufer gewatet. Vor einem im Wasser stehenden Brückenpfeiler machte ich einige Würfe, da dort im Strömungsschatten öfters mal ein Fisch steht.



Plötzlich nach 2-3 Kurbelumdrehungen Widerstand, der Anschlag kam automatisch... scheiße Hänger!
Ich ruckte an der Schnur, als sich der Hänger urplötzlich langsam aber unaufhaltsam in Bewegung setzte, immer schneller wurde und mir Meter für Meter Schnur von der Rolle zog.
Irgendwann konnte ich die erste Flucht bremsen und etwas Schnur zurückgewinnen, die Skeletor war gespannt wie ein Flitzebogen. Jedesmal, wenn ich etwas Schnur zurückgewonnen hatte, wurden sie mir kurz darauf wieder von der Rolle gezogen.
Nach einer längeren Zeit, die mir eine Ewigkeit vorkam, hatte ich den Fisch das erste Mal kurz an der Oberfläche,



und ich erkannte entgegen meinen Erwartungen (Wels), daß ich einen kapitalen Schuppenkarpfen mit dem Hornet an der Rückenflosse gehakt hatte.



Ich drillte nun mit einer Hand weiter und zog mit der anderen Hand den Kescher aus der Umhängetasche und klappte diesen umständlich auf.
Einige Fluchten später kam dann der Kescherversuch, doch im letzten Moment vor dem Kescher drehte sich der Schuppi quer zur Strömung, ließ sich von dieser herumtreiben und ich konnte es nicht verhindern, daß er über die Wehrkrone kam und das Wehr hinunterschoß/rutschte, hier ein Bild von unten an dieser Stelle:



Eigentlich war der Drill nun verloren, doch es sollte sich auszahlen, daß ich wie immer in der Endphase eines Drills mit einem größeren Fisch die Rollenbremse weiter geöffnet hatte.
Während der Karpfen das Wehr runtersauste, gab die Mitchel 308x wie gewohnt willig und ruckfrei Schnur und ich hatte danach tatsächlich noch Kontakt um Fisch.
Dieser nutzte nun natürlich die starke Strömung für sich aus und gab richtig Gas.
Bis ich das Wehr mit der Rute in der rechten und Kescher in der linken Hand runtergestolpert war, waren bestimmt schon wieder 50 Meter Schur von der Rolle geflogen.
Unten angekommen bremste ich den Karpfen sachte aus und pumpte ihn langsam zu mir heran. Hierbei verstand er es aber meisterlich, sein ganzes Gewicht einsetzend sich immer wieder quer in die teils reißende Strömung zu stellen.
Zu viel Druck konnte ich auch nicht ausüben, denn obgleich ich wegen des hohen und trüben Wassers eine 006er WhiplashPro auf der Rolle hatte, die filigranen dünndrähtigen Drillinge der Hornets biegen bei stärkerer Belastung schon gerne mal schnell auf.

Schließlich nach mir endlos vorkommenden Minuten, denn obwohl nicht regulär gehakt, diesen Fisch wollte ich keinesfalls verlieren, konnte ich den Karpfen nach mehreren vergeblichen Versuchen doch in den Kescher bugsieren und an Land ziehen. Da lag er nun in seiner ganzen Pracht und ich sah erst jetzt die wirklichen Ausmaße des Fisches, der Hornet sieht richtig winzig aus.



Schnell vermaß ich den Fisch, machte ich die Digi fertig und dieses herrliche Foto mit dem Selbstauslöser,



wonach ich den 84er Schuppi mit einem geschätzten Gewicht von gut über 20 Pfund an einer seichten strömungsberuhigten Stelle wieder schwimmen ließ. Möge er reichlich für Nachkommen sorgen, ich werde noch oft an ihn und den Wahnsinnsdrill, den er mir beschert hat denken!

Ich fischte danach noch die ganze Strecke unterhalb des Wehres ab, ohne auch nur einen einzigen Biß zu bekommen, aber das war mir sowas von egal...

Vorstellung

Hi @ all,

nach langem hin- und her habe ich, Thomas Wauch alias "Lahnfischer" hier endlich eine einfache Möglichkeit gefunden, meine Angelerlebnisse und -Berichte zu sammeln und zu veröffentlichen.

Ich bin im zarten Alter von 11 Jahren zum Angeln gekommen, bin mittlerweile 41 und befische seit nunmehr 26 Jahren die Lahn im Großraum Weilburg, Vereinsstrecke des www.FSV-Oberlahn.de

War ich in den ersten Jahren hauptsächlich den Friedfischen zugetan, so hat sich dies nach einem zufälligen Hechtfang auf Tauwurm schnell geändert und ich wurde zum Raubfischangler.

Im Zuge des Verbotes des lebenden Köderfisches und damit verbunden stark zurückgehenden Fangerfolgen mit dem toten Köderfisch fing ich an, mich für das Spinnfischen zu begeistern.

Heute betreibe ich fast ausschließlich das Spinnfischen sowie das Jerkbaitfischen auf die hiesigen Räuber wie Hecht, Barsch, Zander, Forelle, Wels und Döbel mit relativ gutem Erfolg.

Ich werde diese Seite hier nun versuchen regelmäßig mit Angel- und Fangberichten zu füllen, wünsche euch viel Spaß beim Lesen und hoffe daß die Berichte Gefallen finden.

In diesem Sinne

Petri Heil euer Lahnfischer