Donnerstag, März 22, 2012
Frühjahrsbarsche auf Wurm am Dropshot
Hi @ all,
langsam wird es endlich Frühling, es juckt gewaltig in den Fingern, doch leider herscht hier in der Hechtschonzeit ein generelles Kunstköderverbot. Barsche sollten sich doch aber trotzdem fangen lassen, schlagen sie sich doch vor der anstrengenden Laichzeit noch mal die Bäuche voll, also wird aktiv mit Wurm am DS gefischt.
Allerdings fische ich nicht mit dem klassischen DS, bei dem der Haken starr am Vorfach befestigt ist, sondern am kurzen etwa 5 cm langen Seitenarm. Dabei können die Barsche den Köder viel leichter einsaugen, er spielt besser und die Fehlbisse sind deutlich weniger!
Den Seitenarm binde ich ganz einfach mit der sogenannten Springerschlaufe, man kann ihn aber auch mittels Stopperknoten einbinden. Daran kommt dann der Haken. Als Haken geht zwar auch ein normaler Wurmöhrhaken, aber bessere Bissausbeute gibts mit leichten DS-Wurmhaken mit weiterem Hakenbogen. Ich benutze neuerdings den Gamakatsu Drop Shot Hook Worm 39 Gr.4 oder 2, je nach Wurmgröße...
Es hat sich bewährt, den Wurm maximal 1-2 Mal durchzustechen, damit die freien Enden schön spielen können, entweder am Kopf, am Schwanz oder aber wacky in der Wurmmitte.
Das Vorfach knote ich dann direkt an die dünne geflochtene Hauptschnur mittels doppeltem Grinner. Ich nehme übrigens kein Fluorocorbon mehr, das ist mir zu steif, sondern einfach 025er Mono Stroft GTM. Ist viel leichter zu knoten, weil weicher und die Barsche störts eh nicht. Als Dropshotgewicht nehme ich die herkömmlichen Stabbleie, allerdings nicht zu leicht, mindestens 14-18 Gramm sollten es schon sein, auch bei keiner oder mäßiger Strömung. Sind die Bleie zu leicht, ziehst du ständig ungewollt die Montage zu dir heran.
Bei der Führung ist darauf achten, dass man einen leichten konrollierten Schnurbogen hat, damit die Bisse nicht voll in die Rute durchschlagen. Ich habe, wie beim Jiggen, immer den Finger in der Schnur, so merkt man auch zarteste Anfasser. Nach dem Auswerfen die Montage an gestraffter Schnur absinken lassen und mit erhobener Rutenspitze Fühlung aufnehmen. Da der Wurm selbst schon durch seinen Geruch und seine Bewegungen lockt, fällt bei mir die Führung recht dezent aus. Ich lasse den Köder oft einfach stehen, die Rutenspitze wackelt eh meist etwas, was völlig ausreicht. Alle 20-30 Sekunden ziehe ich die Montage entweder über die Rutenspitze oder durch langsame 1-2 Kurblumdrehungen näher zu mir. Bei einem Biss kurz die Rutenspitze senken und etwas verzögert leicht anschlagen. Hängt der Fisch nicht, die Montage einfach stehen lassen, meistens kommt dann gleich der nächste Biss.
Übrigens muss es keine spezielle Dropshotrute sein, ich fische das mit meiner normalen Barschspinnrute, einer etwa 2,10 langen Rute mit einem WG bis 30 Gramm, passender Stationärrolle und 5-Kilo tragende gelbe geflochtene Schnur.
Das schwierigste ist, die Barsche zu finden. Sucht nicht zu tief nach Futterfischschwarmen, da sind die Barsche meist nicht weit davon entfernt. Wenn die Barsche erst einmal gefunden sind, lassen sie sich meist nicht lange bitten.
Ausprobieren muss man lediglich, worauf die Barsche stehen. Den einen Tag wollen sie fette Tauwürmer, den nächsten Tag halbe Tauwürmer und dann wieder lieber kleinere Dendrobenas...
Hier mal ein paar Beifänge von heute, denn nicht nur Barsche stehen auf Würmer...
Versucht das ruhig einmal, ihr werdet sehen, das macht riesigen Spass und fängig ist es obendrein. Für mich ist das die beste Methode, um gegen den Schonzeitkoller anzugehen.
PS: selbstverständlich funktioniert diese Methode das ganze Jahr über, aber gerade im Frühjahr oder Spätherbst/Winter ist das oft die erfolgreichste Angelmethode ;)
Liebe Grüße,
euer Lahni
langsam wird es endlich Frühling, es juckt gewaltig in den Fingern, doch leider herscht hier in der Hechtschonzeit ein generelles Kunstköderverbot. Barsche sollten sich doch aber trotzdem fangen lassen, schlagen sie sich doch vor der anstrengenden Laichzeit noch mal die Bäuche voll, also wird aktiv mit Wurm am DS gefischt.
Allerdings fische ich nicht mit dem klassischen DS, bei dem der Haken starr am Vorfach befestigt ist, sondern am kurzen etwa 5 cm langen Seitenarm. Dabei können die Barsche den Köder viel leichter einsaugen, er spielt besser und die Fehlbisse sind deutlich weniger!
Den Seitenarm binde ich ganz einfach mit der sogenannten Springerschlaufe, man kann ihn aber auch mittels Stopperknoten einbinden. Daran kommt dann der Haken. Als Haken geht zwar auch ein normaler Wurmöhrhaken, aber bessere Bissausbeute gibts mit leichten DS-Wurmhaken mit weiterem Hakenbogen. Ich benutze neuerdings den Gamakatsu Drop Shot Hook Worm 39 Gr.4 oder 2, je nach Wurmgröße...
Es hat sich bewährt, den Wurm maximal 1-2 Mal durchzustechen, damit die freien Enden schön spielen können, entweder am Kopf, am Schwanz oder aber wacky in der Wurmmitte.
Das Vorfach knote ich dann direkt an die dünne geflochtene Hauptschnur mittels doppeltem Grinner. Ich nehme übrigens kein Fluorocorbon mehr, das ist mir zu steif, sondern einfach 025er Mono Stroft GTM. Ist viel leichter zu knoten, weil weicher und die Barsche störts eh nicht. Als Dropshotgewicht nehme ich die herkömmlichen Stabbleie, allerdings nicht zu leicht, mindestens 14-18 Gramm sollten es schon sein, auch bei keiner oder mäßiger Strömung. Sind die Bleie zu leicht, ziehst du ständig ungewollt die Montage zu dir heran.
Bei der Führung ist darauf achten, dass man einen leichten konrollierten Schnurbogen hat, damit die Bisse nicht voll in die Rute durchschlagen. Ich habe, wie beim Jiggen, immer den Finger in der Schnur, so merkt man auch zarteste Anfasser. Nach dem Auswerfen die Montage an gestraffter Schnur absinken lassen und mit erhobener Rutenspitze Fühlung aufnehmen. Da der Wurm selbst schon durch seinen Geruch und seine Bewegungen lockt, fällt bei mir die Führung recht dezent aus. Ich lasse den Köder oft einfach stehen, die Rutenspitze wackelt eh meist etwas, was völlig ausreicht. Alle 20-30 Sekunden ziehe ich die Montage entweder über die Rutenspitze oder durch langsame 1-2 Kurblumdrehungen näher zu mir. Bei einem Biss kurz die Rutenspitze senken und etwas verzögert leicht anschlagen. Hängt der Fisch nicht, die Montage einfach stehen lassen, meistens kommt dann gleich der nächste Biss.
Übrigens muss es keine spezielle Dropshotrute sein, ich fische das mit meiner normalen Barschspinnrute, einer etwa 2,10 langen Rute mit einem WG bis 30 Gramm, passender Stationärrolle und 5-Kilo tragende gelbe geflochtene Schnur.
Das schwierigste ist, die Barsche zu finden. Sucht nicht zu tief nach Futterfischschwarmen, da sind die Barsche meist nicht weit davon entfernt. Wenn die Barsche erst einmal gefunden sind, lassen sie sich meist nicht lange bitten.
Ausprobieren muss man lediglich, worauf die Barsche stehen. Den einen Tag wollen sie fette Tauwürmer, den nächsten Tag halbe Tauwürmer und dann wieder lieber kleinere Dendrobenas...
Hier mal ein paar Beifänge von heute, denn nicht nur Barsche stehen auf Würmer...
Versucht das ruhig einmal, ihr werdet sehen, das macht riesigen Spass und fängig ist es obendrein. Für mich ist das die beste Methode, um gegen den Schonzeitkoller anzugehen.
PS: selbstverständlich funktioniert diese Methode das ganze Jahr über, aber gerade im Frühjahr oder Spätherbst/Winter ist das oft die erfolgreichste Angelmethode ;)
Liebe Grüße,
euer Lahni
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Angelpraxis,
Angelwissen,
Praxisanleitung
Montag, Januar 16, 2012
Die ersten Fische in 2012
Hi @ all,
wünsche allen Lesern noch ein frohes, gesundes und fischreiches Jahr.
Bin seit 2 Wochen wieder aus der Reha zurück und heute ist nun mein 1. Arbeitag. Hier an der Lahn gabs ein richtig fettes Hochwasser und ich versuchte noch mehrmals mein Glück auf Zander. Diese ließen mich aber total im Stich. Im Gegensatz zu den letzten Jahren mit Winterhochwasser, wo es regelmäßig den einen oder anderen guten Zander gab, blieb mir das dieses Mal verwehrt.
Allerdings gab es als Trostpflaster 2 Hechte, so dass zumindest die ersten Fische im neuen Jahr gefangen werden konnten.
Hier der 1. Hecht, nicht sonderlich groß, aber eben als 1. Fisch des neuen Jahres dennoch etwas besonderes:

Der 2. Hecht war schon deutlich besser, war etwa Mitte bis Ende 70 cm...

und hatte einen auffallend verkümmerten Oberkiefer. Der scheint den Hecht aber nicht sonderlich behindert zu haben, er war in guter Konstitution.


Beide Hechte sowie ein Dritter, der sich leider im Drill verabschieden konnte, bissen jeweils auf einen 15 cm SlottieS in der Farbe Flusskönig, alle anderen Köder wurden in den 5 Angeltagen komplett verschmäht.
Nun ist die Hechtschonzeit, in der hier das Spinnfischen komplett verboten ist, nicht mehr fern. Mal schauen, ob ich es vorher noch einmal an die Lahn schaffe, ansonsten werde ich es sicher bei gesunkenem Wasserstand öfters mal mit halben Tauwürmern am Dropshot auf Barsch versuchen.
Ich halte euch auf dem Laufenden und verbleibe mit lieben Grüßen,
euer Lahnfischer
wünsche allen Lesern noch ein frohes, gesundes und fischreiches Jahr.
Bin seit 2 Wochen wieder aus der Reha zurück und heute ist nun mein 1. Arbeitag. Hier an der Lahn gabs ein richtig fettes Hochwasser und ich versuchte noch mehrmals mein Glück auf Zander. Diese ließen mich aber total im Stich. Im Gegensatz zu den letzten Jahren mit Winterhochwasser, wo es regelmäßig den einen oder anderen guten Zander gab, blieb mir das dieses Mal verwehrt.
Allerdings gab es als Trostpflaster 2 Hechte, so dass zumindest die ersten Fische im neuen Jahr gefangen werden konnten.
Hier der 1. Hecht, nicht sonderlich groß, aber eben als 1. Fisch des neuen Jahres dennoch etwas besonderes:
Der 2. Hecht war schon deutlich besser, war etwa Mitte bis Ende 70 cm...
und hatte einen auffallend verkümmerten Oberkiefer. Der scheint den Hecht aber nicht sonderlich behindert zu haben, er war in guter Konstitution.
Beide Hechte sowie ein Dritter, der sich leider im Drill verabschieden konnte, bissen jeweils auf einen 15 cm SlottieS in der Farbe Flusskönig, alle anderen Köder wurden in den 5 Angeltagen komplett verschmäht.
Nun ist die Hechtschonzeit, in der hier das Spinnfischen komplett verboten ist, nicht mehr fern. Mal schauen, ob ich es vorher noch einmal an die Lahn schaffe, ansonsten werde ich es sicher bei gesunkenem Wasserstand öfters mal mit halben Tauwürmern am Dropshot auf Barsch versuchen.
Ich halte euch auf dem Laufenden und verbleibe mit lieben Grüßen,
euer Lahnfischer
Mittwoch, November 30, 2011
Morgen gehts in die Reha, aber erst ein paar Fischnews...
Hi @ all,
nun ist es soweit, morgen geht es in die Reha nach Bad Drieburg, die Sachen sind bereits gepackt. Seit meinem letzten Post Ende September gabs natürlich noch den einen oder gefangenen Fisch, wobei die Barsche klar dominierten. Das liegt vor allem daran, dass Barschangeln mit den kleinen leichten Ködern deutlich einfacher ist, wenn man nicht so kann, wie man will.
Der nahende Herbst war vor allem geprägt von ruhigem, eigentlich viel zu warmen Wetter mit fast gar keinem Niederschlag. Das führte dazu, dass die Lahn bis heute sehr niedrig und glasklar ist, was das Angeln nicht einfacher macht.
Bis Ende Oktober ließen sich so die Barsche z.B. noch sehr gut mit Wobblern wie dem 65er Pointer von Lucky Craft fangen...

...was ich aber seltenst ausnutzte, denn die Junghechte um die 30-40 cm waren allgegenwärtig und die Gefahr, diese zu verangeln, veranlaßten mich immer mehr, auf Gummiköder mit Einzelhaken umzusteigen...
.
Am erfolgreichsten waren hier Gummis wie die 5 cm Kopytos, aber zunehmend auch die 6,5 cm langen Kopytos, die kleinsten Saltshaker und BigHammer. Als echte Fangsau entpuppte sich bei dem klaren Wasser und Sonnenschein die Farbe Motoroil ohne Glitter, aber auch andere Brauntöne und natürliche gedeckte Farben fingen regelmäßig ihre Fische. Tagesfänge von 20 Barschen in 2-3 Stunden waren kein Problem, sofern man die Fische gefunden hatte.
Auf Hecht lief es dagegen echt zäh, das glasklare Wasser ließ sie den einen oder anderen Betrug doch eher erkennen. Es gab aber auch da Ausnahmen, wenn die Hechte einmal gallig waren, dann bissen oft mehrere...



Schneidertage waren aber eher die Regel als die Ausnahme beim Hechtfischen. Allerdings gelang es mir Anfang November, meinen Lahnhecht-PB noch einmal hochzuschrauben. Der einzigste Biss des Tages kam auf einen Squirrly Burt weighted und hatte es in sich. Nach hartem Drill konnte ich diese Prachtdame von 107 cm landen...


Leider ist das Selbstauslösebild sehr schlecht gelungen, aber ich denke, man erkennt auch so die Ausmaße dieses Traumhechtes...

Ab etwa diesem Zeitpunkt ging es mit den Barschfängen beim Jiggen deutlich zurück. Ich war mir sicher, dass sie noch immer auf den gleichen Plätzen standen, aber sie wollten einfach nicht mehr beißen.
Ich versuchte dann dort mal wieder mein Glück mit dem Dropshotten und bekam auf die herkömmliche Art mit Haken mittels Palomarknoten befestigt zwar einige Bisse, konnte diese jedoch nicht verwerten. Ich stellte dann um auf DS mit kurzem Seitenarm und siehe da, es gab tatsächlich meine ersten Barsche auf Kunstköder am DS, genauer gesagt auf diverse gesalzene Gummiwürmer... :)




Irgendwann gabs aber auch auf DS mit Kunstködern kaum mehr Bisse. Ich besorgte mir daraufhin ein paar Tauwürmer, welche ebenfalls beim DS am Seitenarm angeboten wurden und siehe da, es rappelte wieder richtig. Scheinbar wurden die Barsche, je kälter und klarer das Wasser wurde, zunehmend wählerischer und träger, aber dem natürlichen Köder konnten sie dann doch nicht widerstehen...


Anfangs fischte ich hierbei noch mit herkömmlichen Öhr-Wurmhaken der Größe 6, nach einem Tip eines Bekannten wechselte ich dann auf leichtere Haken mit weiterem Bogen, den halben Wurm nur noch freihängend montiert. Dabei war das noch nicht einmal ein Dropshothaken, sondern ein Einzelhaken mit großem Öhr zum Umrüsten kleinerer Wobbler auf Einzelhaken, die Barsche hats nicht gestört, im Gegenteil, die Durchschnittsgröße war erstaunlich, es gabe sehr viele ü30er Barsche, nur für einen 40er hats leider nicht gelangt... ;)


Zwischendurch hatte ich auch immer mal wieder Kunstköder am DS probiert, aber der halbe Tauwurm war einfach nicht zu schlagen, vor allem nach dem einfachen Einstechen an der Stelle der Teilung, der Wurm hing schön lose am Haken, konnte sich gut bewegen und wurde über die schwache Strömung super animiert. Auch ganze Tauwürmer brachten keine besseren Ergebnisse, im Gegenteil, es gab mehr Fehlbisse und geklaute Würmer. Noch am vergangenen Montag, meinem letzten Angeltag, konnte ich so wieder innerhalb etwa 2,5 Stunden über 20 Barsche fangen.
Hier noch ein leckeres Barschbild zum Abschluss... ;)

Ich melde mich irgendwann nach der Reha wieder und wünsche euch allen eine frohe Adventszeit, drückt mir die Daumen, dass die Reha gut anschlägt.
Bis dahin liebe Grüße,
euer Lahni
nun ist es soweit, morgen geht es in die Reha nach Bad Drieburg, die Sachen sind bereits gepackt. Seit meinem letzten Post Ende September gabs natürlich noch den einen oder gefangenen Fisch, wobei die Barsche klar dominierten. Das liegt vor allem daran, dass Barschangeln mit den kleinen leichten Ködern deutlich einfacher ist, wenn man nicht so kann, wie man will.
Der nahende Herbst war vor allem geprägt von ruhigem, eigentlich viel zu warmen Wetter mit fast gar keinem Niederschlag. Das führte dazu, dass die Lahn bis heute sehr niedrig und glasklar ist, was das Angeln nicht einfacher macht.
Bis Ende Oktober ließen sich so die Barsche z.B. noch sehr gut mit Wobblern wie dem 65er Pointer von Lucky Craft fangen...

...was ich aber seltenst ausnutzte, denn die Junghechte um die 30-40 cm waren allgegenwärtig und die Gefahr, diese zu verangeln, veranlaßten mich immer mehr, auf Gummiköder mit Einzelhaken umzusteigen...
.Am erfolgreichsten waren hier Gummis wie die 5 cm Kopytos, aber zunehmend auch die 6,5 cm langen Kopytos, die kleinsten Saltshaker und BigHammer. Als echte Fangsau entpuppte sich bei dem klaren Wasser und Sonnenschein die Farbe Motoroil ohne Glitter, aber auch andere Brauntöne und natürliche gedeckte Farben fingen regelmäßig ihre Fische. Tagesfänge von 20 Barschen in 2-3 Stunden waren kein Problem, sofern man die Fische gefunden hatte.
Auf Hecht lief es dagegen echt zäh, das glasklare Wasser ließ sie den einen oder anderen Betrug doch eher erkennen. Es gab aber auch da Ausnahmen, wenn die Hechte einmal gallig waren, dann bissen oft mehrere...



Schneidertage waren aber eher die Regel als die Ausnahme beim Hechtfischen. Allerdings gelang es mir Anfang November, meinen Lahnhecht-PB noch einmal hochzuschrauben. Der einzigste Biss des Tages kam auf einen Squirrly Burt weighted und hatte es in sich. Nach hartem Drill konnte ich diese Prachtdame von 107 cm landen...


Leider ist das Selbstauslösebild sehr schlecht gelungen, aber ich denke, man erkennt auch so die Ausmaße dieses Traumhechtes...

Ab etwa diesem Zeitpunkt ging es mit den Barschfängen beim Jiggen deutlich zurück. Ich war mir sicher, dass sie noch immer auf den gleichen Plätzen standen, aber sie wollten einfach nicht mehr beißen.
Ich versuchte dann dort mal wieder mein Glück mit dem Dropshotten und bekam auf die herkömmliche Art mit Haken mittels Palomarknoten befestigt zwar einige Bisse, konnte diese jedoch nicht verwerten. Ich stellte dann um auf DS mit kurzem Seitenarm und siehe da, es gab tatsächlich meine ersten Barsche auf Kunstköder am DS, genauer gesagt auf diverse gesalzene Gummiwürmer... :)




Irgendwann gabs aber auch auf DS mit Kunstködern kaum mehr Bisse. Ich besorgte mir daraufhin ein paar Tauwürmer, welche ebenfalls beim DS am Seitenarm angeboten wurden und siehe da, es rappelte wieder richtig. Scheinbar wurden die Barsche, je kälter und klarer das Wasser wurde, zunehmend wählerischer und träger, aber dem natürlichen Köder konnten sie dann doch nicht widerstehen...


Anfangs fischte ich hierbei noch mit herkömmlichen Öhr-Wurmhaken der Größe 6, nach einem Tip eines Bekannten wechselte ich dann auf leichtere Haken mit weiterem Bogen, den halben Wurm nur noch freihängend montiert. Dabei war das noch nicht einmal ein Dropshothaken, sondern ein Einzelhaken mit großem Öhr zum Umrüsten kleinerer Wobbler auf Einzelhaken, die Barsche hats nicht gestört, im Gegenteil, die Durchschnittsgröße war erstaunlich, es gabe sehr viele ü30er Barsche, nur für einen 40er hats leider nicht gelangt... ;)


Zwischendurch hatte ich auch immer mal wieder Kunstköder am DS probiert, aber der halbe Tauwurm war einfach nicht zu schlagen, vor allem nach dem einfachen Einstechen an der Stelle der Teilung, der Wurm hing schön lose am Haken, konnte sich gut bewegen und wurde über die schwache Strömung super animiert. Auch ganze Tauwürmer brachten keine besseren Ergebnisse, im Gegenteil, es gab mehr Fehlbisse und geklaute Würmer. Noch am vergangenen Montag, meinem letzten Angeltag, konnte ich so wieder innerhalb etwa 2,5 Stunden über 20 Barsche fangen.
Hier noch ein leckeres Barschbild zum Abschluss... ;)

Ich melde mich irgendwann nach der Reha wieder und wünsche euch allen eine frohe Adventszeit, drückt mir die Daumen, dass die Reha gut anschlägt.
Bis dahin liebe Grüße,
euer Lahni
Mittwoch, September 28, 2011
Lang ist es her..
Hi @ all,
lange ist es her, dass ich mich hier zuletzt gemeldet habe. Die im letzten Post beschrieben Kreuzschmerzen stellten sich leider als deftiger Bandscheibenvorfall heraus, so dass das Angeln deutlich in den Hintergrund rückte.
Ich konnte die letzte Zeit nur sporadisch mal ans Wasser und dann nur an gut zugänglichen Strecken und mit kleinen Ködern. Mittlerweile ist eine Reha beantragt, bis die hoffentlich genehmigt wird, beschäftige ich mich regelmäßiger Krankengymnastik und diversen Arztbesuchen.
Glücklicherweise waren bei den wenigen Angelversuchen die Barsche nicht unwillig, sie bissen sowohl auf kleine Gummis wie den z.B. 5cm Kopyto und auch auf kleinere Wobbler recht gut, teilweise waren in wenigen Stunden 2stellige Fangergebnisse möglich.
Hier ein paar der schönsten Bilder von den Barschen und einigen Beifängen...



















Ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden, einfach immer mal hier reinschauen...;)
Bis zum nächsten Mal, liebe Grüße,
euer Lahnfischer
lange ist es her, dass ich mich hier zuletzt gemeldet habe. Die im letzten Post beschrieben Kreuzschmerzen stellten sich leider als deftiger Bandscheibenvorfall heraus, so dass das Angeln deutlich in den Hintergrund rückte.
Ich konnte die letzte Zeit nur sporadisch mal ans Wasser und dann nur an gut zugänglichen Strecken und mit kleinen Ködern. Mittlerweile ist eine Reha beantragt, bis die hoffentlich genehmigt wird, beschäftige ich mich regelmäßiger Krankengymnastik und diversen Arztbesuchen.
Glücklicherweise waren bei den wenigen Angelversuchen die Barsche nicht unwillig, sie bissen sowohl auf kleine Gummis wie den z.B. 5cm Kopyto und auch auf kleinere Wobbler recht gut, teilweise waren in wenigen Stunden 2stellige Fangergebnisse möglich.
Hier ein paar der schönsten Bilder von den Barschen und einigen Beifängen...



















Ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden, einfach immer mal hier reinschauen...;)
Bis zum nächsten Mal, liebe Grüße,
euer Lahnfischer
Mittwoch, August 03, 2011
Juli 2011
Hi @ all,
habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Lag zum Einen an viel Arbeit und wenig Freizeit, zum Anderen daran, dass es anglerisch nichts spektakuläres zu berichten gab. Momentan bin ich durch tierische Kreuzschmerzen ausser Gefecht gesetzt und lungere nur rum, also kann ich zumindest mal kurz von den doch recht spärlichen Fängen im Juli berichten...
Das Angeln war wie das Wetter im Juli, ziermlich unterkühlt und auch die Fänge waren entsprechend dem Regen, oft angekündigt, manchmal vorhanden aber selten ergiebig ;)
Geregnet hat es oft, aber leider nicht recht ergiebig, so dass der Lahnpegel fast durchweg äußerst niedrig war. Gefischt habe ich überwiegend mit kleinen Ködern, bei der derzeitigen Brutfischschwemme haben sich die Räuber auf Snacks eingeschossen. Große Köder ab 15 cm wurden bei mir komplett ignoriert.
Ende Juni war ich mit kleinen Ködern auf der Suche nach Barsch, Döbel, Rapfen und co., es lief sehr zäh, doch vor einem Krautfeld direkt vor meinen Füßen schoss mir ein Hecht auf den 65er Pointer, was an der leichten Rute einen feinen Drill ergab...



Noch am gleichen Tag gabs anschließend einen feiste Dickdöbel von mitte 50 cm...

Danach versuchte ich mich einmal gezielt auf Barsch, doch nur mit bescheidenem Erfolg, größere Barsche waren mir leider nicht vergönnt...

Immer wieder zwischdurch der Versuch auf Hecht und Wels an ehemals erfolgreichen Stellen mit größeren Ködern, doch nur mit sehr bescheidenem Erfolg...

Ein etwa 80-90er Wels schlitzte mir leider vor dem Kescher aus, dabei möchte Perlchen unbedingt wieder geräuchrten Waller futtern... ;)
Einige Schneidertage später bzw. Angeltagen, an denen sich lediglich Barschwinzlinge und handlange Döbel an den Ködern vergriff, gabs mal ein kurzes Highlight in Form einen außerordenlich fetten, hochrückigen und kampfstarken Rapfen von knapp 60 cm, der in der beginnenden Dämmerung einen Nemo7 in Firetiger zum Fressen gerne hatte...

Letztes Wochenende gab es dann nochmals einen prächtigen Dickdöbel als Entschneiderer in insgesamt 6 Stunden Hungerpeitsche schwingen, gebissen vor einem Seerosenfeld am anderen Ufer direkt nach dem Einwurf und dem ersten Twitch auf einen 12 cm Live-Pointer. Ich dachte echt in den ersten 2 Minuten an einen 70-80er Hecht im Drill, am Ende waren es 58 cm Döbelpower... :)

Nicht nur Dickkopf, sondern auf grosses Maul...

Mehr gibt es leider zur Zeit nicht zu berichten. Diese Woche ist wegen dem Kreuz mit dem Kreuz weder an Arbeit, geschweige denn ans Angeln zu denken.
Ihr hört wieder von mir, wenn es etwas gutes zu berichten gibt oder aqnsonsten gegen Monatsende-/Anfang.
Ich verbleibe bis dahin mit lieben Grüßen und wünsche euch allen ein dickes Petri Heil,
euer Lahnfischer
habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Lag zum Einen an viel Arbeit und wenig Freizeit, zum Anderen daran, dass es anglerisch nichts spektakuläres zu berichten gab. Momentan bin ich durch tierische Kreuzschmerzen ausser Gefecht gesetzt und lungere nur rum, also kann ich zumindest mal kurz von den doch recht spärlichen Fängen im Juli berichten...
Das Angeln war wie das Wetter im Juli, ziermlich unterkühlt und auch die Fänge waren entsprechend dem Regen, oft angekündigt, manchmal vorhanden aber selten ergiebig ;)
Geregnet hat es oft, aber leider nicht recht ergiebig, so dass der Lahnpegel fast durchweg äußerst niedrig war. Gefischt habe ich überwiegend mit kleinen Ködern, bei der derzeitigen Brutfischschwemme haben sich die Räuber auf Snacks eingeschossen. Große Köder ab 15 cm wurden bei mir komplett ignoriert.
Ende Juni war ich mit kleinen Ködern auf der Suche nach Barsch, Döbel, Rapfen und co., es lief sehr zäh, doch vor einem Krautfeld direkt vor meinen Füßen schoss mir ein Hecht auf den 65er Pointer, was an der leichten Rute einen feinen Drill ergab...



Noch am gleichen Tag gabs anschließend einen feiste Dickdöbel von mitte 50 cm...
Danach versuchte ich mich einmal gezielt auf Barsch, doch nur mit bescheidenem Erfolg, größere Barsche waren mir leider nicht vergönnt...

Immer wieder zwischdurch der Versuch auf Hecht und Wels an ehemals erfolgreichen Stellen mit größeren Ködern, doch nur mit sehr bescheidenem Erfolg...

Ein etwa 80-90er Wels schlitzte mir leider vor dem Kescher aus, dabei möchte Perlchen unbedingt wieder geräuchrten Waller futtern... ;)
Einige Schneidertage später bzw. Angeltagen, an denen sich lediglich Barschwinzlinge und handlange Döbel an den Ködern vergriff, gabs mal ein kurzes Highlight in Form einen außerordenlich fetten, hochrückigen und kampfstarken Rapfen von knapp 60 cm, der in der beginnenden Dämmerung einen Nemo7 in Firetiger zum Fressen gerne hatte...

Letztes Wochenende gab es dann nochmals einen prächtigen Dickdöbel als Entschneiderer in insgesamt 6 Stunden Hungerpeitsche schwingen, gebissen vor einem Seerosenfeld am anderen Ufer direkt nach dem Einwurf und dem ersten Twitch auf einen 12 cm Live-Pointer. Ich dachte echt in den ersten 2 Minuten an einen 70-80er Hecht im Drill, am Ende waren es 58 cm Döbelpower... :)

Nicht nur Dickkopf, sondern auf grosses Maul...

Mehr gibt es leider zur Zeit nicht zu berichten. Diese Woche ist wegen dem Kreuz mit dem Kreuz weder an Arbeit, geschweige denn ans Angeln zu denken.
Ihr hört wieder von mir, wenn es etwas gutes zu berichten gibt oder aqnsonsten gegen Monatsende-/Anfang.
Ich verbleibe bis dahin mit lieben Grüßen und wünsche euch allen ein dickes Petri Heil,
euer Lahnfischer
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