Dienstag, November 25, 2008

Heute mal kein Lahnhecht...

Hi @ all,

hatte heute ungewohnt früh Feierabend und es zog mich magisch an die Lahn.
Am ersten Spot lief aber rein gar nichts, so daß ich noch mal einen anderen Spot angefahren bin. Hier hat zunächst auch nix gebissen, aber es stand ja noch die Dämmerung bevor...
Ich beschloss deswegen, dort bis in die Dunkelheit einfach stur weiter zu fischen und bekam dann schließlich irgendwann auch kurz vor dem Ufer auf meinen 15 cm Saltshaker in MahiMahi einen fetten Biß, aber der Anschlag saß nicht. Tiefe Schnitte im Gummi zeugten aber von einem Hecht der besseren Sorte.

Mit neuer Motivation wurde weitergeworfen, den MahiMahi habe ich drangelassen.

Schließlich, es war schon deutlich am Dämmern, spürte ich an der Strömungskante ein deutliches Tock in der Rute und nach dem Anschlag gab es heftigste Kopfstöße, ohne daß der Fisch eine Flucht unternahm.
Das sollte doch nicht etwa...?

Ich pumte den Fisch vorsichtig näher, erst kurz vor dem Ufer gab er mal richtig Gas und schließlich sah ich eine mächtige goldene Flanke aufblitzen - richtig gedacht - ein mächtiger Zander!

Jetzt bloß nix verkehrt machen, dachte ich, war mir doch erst neulich ein 80+ Zander vor den Füßen ausgestiegen.

Glücklicherweise lag der aufgeklappte und ausgezogene Kescher dieses Mal griffbereit, man lernt ja schließlich aus seinen Fehlern...

Nach kurzer Zeit, die mir aber wie eine Ewigkeit vorkam, konnte ich den Zander schließlich sicher keschern :)

Am Ufer abgelegt sah ich erst richtig, was das für ein Brummer war, nicht nur groß, sondern auch extrem fett (und der Haken hatte sich im Kescher schon gelöst, Schwein gehabt)...



Schnell vermessen, daß Maßband zeigte exakt 80 cm, nur 2 cm unter meinem PB, da mußte natürlich ein anständiges Selbstauslöserbildchen her, fängt man ja nicht alle Tage in der Lahn...



Und gleich noch eins, weils so schön war:



Anschließend rauchte ich genüßlich ein Zigarettchen und machte mich freudestrahlend, mit einem Dauergrinsen im Gesicht, auf den Heimweg...


Glückliche Grüße,

euer Lahnfischer

Sonntag, November 23, 2008

Die letzten Urlaubshechte

Hi @ all,

da der für dieses Wochenende geplanter Angelausflug mit einigen Kumpels nach Holland buchstäblich auf Eis gelegt wurde, wollte ich wenigstens heute Nachmittag noch mal ans Wasser, das deutlich gestiegen war und habe dann mal bei eisigem Wind 2 Spots mit Gummi abgegrast. Beim 1. hatte ich zunächst ruckzuck einen 50er Schniepel auf 15 cm Saltshaker...



...bekam dann an der Strömungskante zum Hauptstrom noch einen Hammerbiss, den ich leider nicht verweten konnte.

Dann gabs später an nem anderen Spot in der Dämmerung, ebenfalls auf den MahiMahi, noch einen ca. 60er.



...bevor ich mich im einstzenden dichten Schneetreiben auf den Heimweg machte.

Morgen beginnt wieder der Ernst des Lebens, um halb 5 klingelt der Wecker... :(

Donnerstag, November 20, 2008

Urlaubshechte, die Fortsetzung

Hi @ all,

mit etwas Verspätung hier ein Bericht der letzten Tage.

Samstag war ein echter Seuchentag. Nicht nur, daß ich gleich zu Beginn des Angeltages einen nagelneuen Zalt-Wobbler versenkt habe, nein, ich bekam auch den ganzen Nachmittag über keinen einzigen Biss auf die unterschiedlichsten Köder.
In der Dämmerung ging es dann mit Gummi an einen anderen Lahnbereich, wo ich hoffte, mal endlich wieder einen Zander fangen zu können.
Doch auch hier war zunächst absolute Flaute angesagt und es war mittlerweile schon stockdunkel. Ich hatte gerade meinen letzten Köderwechsel auf einen 15 cm Saltshaker vorgenommen und mehr oder weniger unmotiviert sollten es noch einige letzte Würfe sein.
Beim Anziehen des Köders bemerkte ich einen trägen Widerstand und dachte zunächst an einen weiteren Hänger, hatte ich doch dort heute schon einige Verluste gehabt und den einen oder anderen dicken Ast erfolgreich ausgedrillt. Folglich kam ein halbherziger Anschlag, um den Köder zu befreien. Plötzlich antwortete am anderen Ende der Schnur aber jemand mit dumpfen Schlägen, worauf eine heftige Flucht folgte. Am Ende eines harten Drills im völlig Dunklen glotzten mich auf einmal im Schein der Kopflampe 2 weiße Augen an, der vermeintliche Hecht, an den ich aufgrund der Kampfkraft bis dahin glaubte, war ein wirklich kapitaler Zander, der vorsichtig geschätzt, mindest 80-85 cm groß war.
Während ich den Kescher griff, riß der Zander an der Oberfläche auf einmal sein gewaltiges Maul auf, schüttelte massiv den Kopf hin und her und der, nur knapp sitzende Angstdrilling, schlitzte aus. Ein lautes Sch... hallte nun über die Lahn und ich beendete total frustriert den Angeltag und der Sonntag gehörte dann Perlchen...

Montag Mittag ging es erst mal am Krautweiher. Als ich dort ankam, lag noch dichter Nebel über dem Wasser und es tat sich zunächst nichts.
Dann gabs ne ordentliche Dusche in Form eines halbstündigen Platzregens, wonach ich mich mit den Squirrey zumindest entschneidern konnte.



Danach kam die Sonne raus, der Wind schlief total ein und es biß rein gar nix mehr.

Gegen Nachmittag ging es dann an die Lahn, ich wollte doch unbedingt in der Dämmerung noch mal nach dem großen Zander Ausschau halten, der mir gestern entfleucht war.

Den habe ich zwar nicht gefangen, dafür gabs aber nach Einbruch der Dämmerung schnell den 1. Biß auf Gummi, der sich als Ende 60er Hecht-Moppelchen herausstellte.





Kurz darauf knallte es wieder heftigst in die Rute, der SlottiS hatte seinen nächsten Abnehmer gefunden. Nach spannendem Drill im mittlerweile stockfinsteren konnte ich schließlich einen feinen 83er Hecht sicher keschern, der den Gufi voll inhalliert hatte.





Danach sollte es widerum nicht lange bis zum nächsten Kontakt dauern. Ich spürte in der Absinkphase einen kleinen Ruck, schlug an und schon wurde mir Schnur von der Rolle gezogen. Nach hartem Drill und ein wenig Rätselraten, was da wohl am Haken hing, kam die Auflösung:



Der arme Kerl war versehentlich gerissen worden und durfte sogleich wieder schwimmen.



Nur 10 Minuten später hatte ich wieder einen Karpfen im Drill, dieses Mal aber einen noch deutlich größeren. Der konnte sich glücklicherweise aber noch vor dem Keschern selbst befreien und ich fuhr dann lieber noch einmal eine andere Stelle an, um zu verhindern, noch weitere Fische zu reißen.
An der neuen Stelle tat sich dann aber gar nichts und ich machte mich, zumindest zu Samstag versöhnt, nach Hause.

Dienstag Nachmittag zog es mich dann an einen anderen Lahnbereich, eine relativ tiefe Staustufe oberhalb eines Wehres.
War echt ein sehr zähes Fischen bei unglaublich niedrigem und glasklarem Wasser.
Ich bekam den gesamten Nachmittag über nur einen einzigen Biss auf einen 15 cm Saltshaker in MahiMahi (der Gufi, auf den der Zander ging) und konnte mich so entschneidern. Der Biß machte sich nur durch ein kurzes Durchsacken der Schnur während der Absinkphase bemerkbar. Dieser Mitte 60er



hat aber gekämpft wie ein Großer und sich dabei tierischst ins Vorfach eingewickelt.



Hier wären selbst die 50 cm Vorfach fast noch zu kurz gewesen.

Auch die Dämmerung brachte keinerlei Fischkontakt mehr, worauf ich gegen 18:00 Uhr den Angeltag beendete.

Gestern war keine Zeit zum Fischen und heute stürmt und regnet es ohne Ende. Zeit, um das Tackle fürs kommende Wochenende zu packen, denn da soll es Richtung Holland gehen. Hoffentlich wird der vorausgesagte Wintereinbruch nicht zu heftig...

Liebe Grüße,

euer Lahnfischer

Samstag, November 15, 2008

Endlich die ersten Urlaubshechte

Hi @ all,

der Urlaubsfluch scheint endlich bei mir gebrochen zu sein, es gab nach 3 Tagen Vollschneider endlich die ersten Fische...

War erst am überlegen, ob ich an den Seeweiher soll, aber da ich mir gestern endlich meine neue Penn Slammer bespult habe, entschied ich mich dann doch für die Lahn und fuhr mal ne Strecke an, die ich dieses Jahr deutlich vernachlässigt hatte :roll:
Da es da auch flache Bereiche gab, nahm ich auch die Jerke mit und die kam zuerst zum Einsatz.
Es sollte wirklich nur wenige Würfe dauern, da bekam ich auf einen Sickly Crappie einen Hammerbiß dicht unter der Oberfläche vor einem Busch.
Der Anschlag saß und der Fisch zog ruhig im Tiefen seine Kreise, war also augenscheinlich ein besserer.
Jetzt bloß nix falsch machen, hatte ja die letzten 3 oder 4 großen Hechte alle verloren.
Die Haken saßen jedoch idiotensicher und nach spannendem Drill nahm ich mal vorsichtshalber den Kescher.

Da isser nun, der 1. Urlaubshecht nach 3 Vollschneidertagen:



Das Vermessen des unheimlich dicken Hechtes ergab 85 cm und das war mir dann doch ein schnelles Selbstauslöserbildchen wert, leider etwas überbelichtet...



Nur kurze Zeit später gabs wieder mal nen echten Lahni:

Ich zog einen der nächsten Würfe mit der Jerke voll durch, erwischte dabei im Rückschwung meine hinter mir leigende Skelli und diese flog in hohem Bogen ca. 10 Meter weit in die Lahn.
Ich dachte mir, das darf doch nicht wahr sein, montierte einen sinkenden
Bullinachbau und war die nächsten 10 Minuten damit beschäftigt, die Rute wieder herauszufischen, was mir glücklicherweise gelang...



Ich war echt erleichtert, hatte ich doch absolut keinen Bock auf ein Bad in der doch mittlerweile recht kühlen Lahn!

In der Folgezeit versuchte ich es erst einmal weiter mit Jerks und bekam dann einen richtig fetten Nachläufer, den ich auf mindestens die gleiche Größe wie den 1. schätzte, er folgte übrigens einem Squirrley Burt.
Alle weiteren Versuche, den Kerl doch noch zum Anbeißen zu überreden schlugen jedoch fehl und ich wechselte schließlich auf die Skelli mit der neuen Rolle.
Hier bin ich echt begeistert, die Slammer läuft sehr weich, rund und absolut lautlos. Die nicht ganz so feine Schnurverlegung wie bei der RedArc ist eigentlich total nebenächlich, denn trotz neuer Schnur (es ging locker die ganze 300-Yard-Spule meiner neuen PowerPro drauf), gab es keinerlei Probleme mit Perrücken. Die Bremse ist vom feinsten, sehr gut dosierbar und läuft absolut ruckfrei an.

Fortan versuchte ich mich im Twitchen von Wobblern und im Jiggen und konnte schließlich auch die Rolle entjungfern.



Zwar kein Riese, aber immerhin ein Hecht *g*

Später fuhr ich dann noch eine andere Stelle an, an der ich bis in die Dunkelheit hineinfischte, aber weitere Bisse blieben mir leider dann doch verwehrt.

Egal, ab jetzt gehts hoffentlich wieder aufwärts und ich werde natürlich hier weiter berichten...

Liebe Grüße,

euer Lahni

Donnerstag, November 06, 2008

Mal wieder an die Lahn...

Hi @ all,

nachdem an meinem Krautweiher weiterhin nur kleine Hechte beißen...











...zog es mich mal wieder mit Macht an die Lahn. Also gings nach Feierabend mal unter einem Wehr und ich hatte es zunächst in der Kehrströmung am Schleusenauslauf versucht. Machte den ersten Wurf mit nem 4Play und war noch gar nicht richtig bei der Sache, als ich eine Hammerattacke bekam. Der Anschlag kam etwas verzögert, der ca. 90er Hecht macht einen astreinen Sprung aus dem Wasser, schüttelte den Kopf und schmiß mir den den 4Play fast bis vor die Füße. Schon der 3. dicke Hecht, der mir in Serie abgeht... :(
Ich wechselte dann erst mal auf ASP und fischte die Gegend auf der Suche nach Barschen, Döbeln oder evtl. nem Rapfen ab, jedoch ohne Resonanz.
Als ich wieder zurück auf den 4Play wechselte, passierte erst einmal gar nichts. Ich warf aber munter weiter und bekam irgendwann einen heftigen Fehlbiß in einer Twitchpause, die deutliche Zahnabdrücke auf dem Wobbler hinterließ.
Nachdem der Wechsel auf nen kleinen Bulli auch nix brachte, kam nochmal der 4Play zum Zug und nach wenigen Würfen der nächste Biß, den ich endlich verwandeln konnte.
Nach heftigem Drill im schnellen Wasser konnte ich schließlich den 73er Hecht sicher keschern, der nur ganz knapp mit einem Haken in der Oberlippe hing.



Geht übrigens nix über die gummierten Kescher, was hätte ich mit meinem alten fummeln müssen, bis ich die Drillinge aus dem Netz gehabt hätte.
Hier noch ein kleines Selbstauslöserbildchen...




Danach ging es dann mit Gummis oberhalb vom Wehr weiter, aber was ich auch versuchte, ich bekam keinen einzigen Biß mehr. Gegen 18.15 hatte ich dann die Lust verloren und fuhr trotzden nicht unzufrieden nach Hause...

Morgen ist übrigens mein letzter Arbeitstag, dann habe ich endlich 2 Wochen Urlaub. Hoffe, daß ich dann noch den einen oder anderen Fangbericht hier reinstellen kann.

Bis dahin verbleibe ich mit lieben Grüßen

euer Lahni

Mittwoch, Oktober 22, 2008

Krauthechte - die 3.

Hi @ all,

war gestern nach 3 Tagen Doppeldienst endlich mal wieder am Wasser, fuhr an meinen geliebten Krautweiher und fischte von 15-19 Uhr.

Ergebnis waren ca. 10 Atacken, 7 gehakte Hechte und 5 gelandete Hechte.

Auf Glider gabs nicht einen einzigen Biß, die meisten kamen auf den SB und 2 gelandete Fische auf einen Fatso Crank.

Der erste gelandete war auch der größte mit ca. Mitte/Ende 60 und hatte sich derbe in die Schnur eingewickelt. Wehe dem, der jetzt ein zu kurzes Vorfach hat...!



Danach wurden sie langsam kleiner, mir aber trotzdem nicht langweilig ;)















Kurz vor Feierabend, ich schlug den SB gerade aggressiv, um eingefangenes Kraut loszuwerden, bekam ich einen Hammerbiß, der mir fast die Rute aus der Hand riß, ich mußte echt nachfassen. Dann gabs 2-3 dumpfe Kopfstöße und weg war das Vieh. Anschließend sahen die ersten 10-15 cm meines 40 LBS-Titanvorfach aus wie ein Korkenzieher!
Möchte nicht wissen, was das für ein Apparat gewesen ist...

Liebe Grüße,

euer Lahnfischer

Dienstag, Oktober 14, 2008

Krauthechte - die Fortsetzung

Hi @ all,

da es zur Zeit an der Lahn von Schneidern nur so wimmelt ;), habe ich mich gestern nochmal an den Seeweiher gemacht.

Gestern lief es anfangs recht zäh, bis ich von Slider auf Squirrley Burt gewechselt habe. Hierauf gab es ruckizucki den 1. Biß, den ich aber mal wieder versemmelt habe.
10 Minuten später gabs den 2. Biß und nach kurzem Drill...





...war ich entschneidert.



Dann gabs noch 2 oder 3 Fehlattacken auf den Squirrley, es waren wieder überwiegend die Schniepel aktiv. Bei einer Fehlattacke mit nem Slider nachgehakt und schon gabs wiedermal "Krauthecht" *g*





Danach hatte ich noch kurz einen richtig guten Hecht auf den Squirrley dran, doch nach einer heftigen Flucht zog ich schließlich lediglich 2 Pfund Kraut aus dem Wasser, der Hecht war weg.

Gestern war es eindeutig, daß die Hechte geradlinig laufende Köder wollten, denn auch die nächsten Bisse bekam ich alle auf Squirrley, auch wenn ich zunächst 3 oder 4nicht verwerten konnte.
Schließlich dämmerte es schon heftig und ich war kurz vor dem Auto, als es noch einmal rund ging:

Innerhalb von vielleicht 20 Minuten gabs Biß auf Biß, von denen dann nochmals 3 hängen blieben.







Dann war es stockdunkel und ich machte mich auf den Heimweg. Waren wirklich 3 kurzweilige Stunden und irgendwann beißen auch die großen hier wieder...

Übrigens wieder einmal deutlich zu sehen, daß es keine zu großen Köder sondern nur zu kleine Hechte gibt. Der SB ist immerhin 28 cm lang.

PS.: Heute habe ich mir an der Lahn wiedr einen schneider eingehandelt, sieht man mal von 2 30er Schniepelhechtchen auf Gummi ab - und auch von Kumpels höre ich das gleiche. Mal schauen, wann sich das wieder ändert...

Bis die Tage mal wieder,

Gruß euer Lahnfischer

Mittwoch, Oktober 08, 2008

Krauthechte

Hi @ all,

aufgrund widriger Wasserstände an der Lahn hat es mich gestern erstmals seit dem Frühjahr mal wieder an den Seeweiher gezogen.

Dieser ist mittlerweile wieder, zumindest mit Oberflächen- oder sehr flach laufenenden Ködern, wieder gut beangelbar.

Gleich beim 5. oder 6. Wurf gabs eine schöne Attacke auf einen schwimmenden Slider, die ich aber glorreich versemmelte. Machte aber nix, denn ich war nun wach und konnte nur wenige Minuten später die nächste Attacke erfolgreich mit einem Anschlag quittieren.

Nach kurzem Drill...





konnte ich schließlich einen sogenannten Krauthecht landen... *g*



Nach einem Stellenwechsel gabs dann nochmals eine Fehlattacke und kurz darauf einen Drillaussteiger, waren aber alles keine großen Fische.

Im unteren Seeteil tat sich dann absolut nichts. Gerade als ich mich eh entschlossen hatte, mich nach oben zu fischen, kam ein Kumpel am Weiher an.

Gemeinsam fischten wir uns nach oben, wobei ich das etwas glücklichere Händchen haben sollte.
Neben einigen Fehlattacken und Drillaussteigern konnte ich schließlich noch 3 weitere Hechte landen, allerdings alles Fische um die Anfang/Mitte 50 cm.
Auffallend war für mich, daß alle Bisse und Fische ausschließlich auf den 12 cm Salmo Slider kamen, andere Köder blieben bei mir gänzlich unbeachtet.





Der letzte Hecht entzog sich per Flucht beim Hakenlösen dem Foto. ;)

Jetzt weiß ich auch endlich wieder, wie Hechte ausschauen, nur an der Größe muß ich noch ein bißschen feilen...

Bis dieser Tage mal wieder,

Gruß Lahnfischer

Mittwoch, Oktober 01, 2008

Vorsicht beim Hängerlösen

Hi @ all,

Samstag sollte es mal wieder mit Jerks und anderen großen Ködern auf Meister Esox gehen, doch der Angeltrip nahm ein jähes vorzeitiges Ende...

Zunächst versuchte ich mein Glück an einer seichten, mit absterbenden Seerosen bewachsenen Stelle mit Jerks und bekam auch recht schnell eine geniale Attacke auf einen sinkenden 12 cm Salmo Slider, jedoch noch während der ersten Flucht schlitzte der ca. 70-75er Hecht leider aus.

Als es etwas tiefer wurde, kam dann einer der neuen BullDawg-Kopien ans Band, der SuperD mit knapp 140 Gramm.
Nach nur wenigen Würfen hatte ich im seichten Uferwasser einen Hänger und versuchte diesen mit Gewalt zu lösen, was mir schließlich auch gelang. Allerdings schoß der Köder urplötzlich, wie vom Katapult geschossen, auf mein Gesicht zu und ich konnte nur noch reflexartig die linke Hand hochreißen. So kam der Einschlag glücklicherweise nicht im Gesicht an, aber was ich danach sah, war auch nicht so die Wucht:



Natürlich hatte ich, entgegen meiner eigenen Mahnungen, keinen Seitenschneider dabei, so daß ich den Weg ins Krankenhaus mit dem Köder im Schlepp antreten mußte.

Dort angekommen gab es erst einmal ein großes Staunen und selbst der arzt rätselte, wie man denn den Haken am besten entfernen könnte. Ich erklärte ihm dann kurz die beste Vorgehensweise (durchstoßen, Widerhaken abkneifen, fertig) doch es schien ihm nicht ganz einzuleuchten. Nachdem die Hand betäubt war (hat viel mehr weh getan wie der Einschlag), versuchte er doch allen ernstes, den Haken einfach so herauszuziehen, was ihm derbe verbale Proteste und Drohungen meinerseits einbrachten.



Schließlich sah er doch ein, daß meine Lösung die beste und einfachste sei und konnte, nach ein wenig Vorarbeit mit dem Skalpell, den Haken schießlich bis über den Widerhaken durchdrücken...



Nun ging die Suche nach einem geeigneten Gerät los, mit dem man den 3/0er Haken durchkneifen konnte. Die ersten beiden Geräte versagten kläglich, jedoch fand man schließlich nach längerer Suche im Zentral-Op doch noch etwas geeignetes und schwupps, war der Haken durch...



Deswegen laßt es euch geraten sein:

- seit vorsichtig beim Hängerlösen, das kann buchstäblich ins Auge gehen!

- gehe niemals ohne ein geeignetes Werkzeug, sprich scharfen Seitenschneider zum Angeln!

Bis demnächst,

euer Lahnfischer